Drupal, Wordpress und Contao im Vergleich

Auch wenn unser Schwepunkt auf der Umsetzung von Webseite mit Drupal liegt, möchten wir nicht behaupten, dass Drupal für alle Anwendungsfälle geeignet ist.

Wir beraten Sie kompetent und offen über die Möglichkeiten und Grenzen der jeweiligen Content Management Systeme und verweisen auch auf Netzwerkpartner, wenn uns keines der drei Systeme geeignet erscheint.

In manchen Fällen benötigt man keine Datenbank und folglich kein CMS.
Auch in diesen Fällen können wir flexible Lösungen bieten.

 Drupal

Wir setzen Drupal für eigene Projekte und Kunden-Websites seit der Version Drupal 6 ein und erweitern auch mit eigenen Modulen.

 Highlight

  • Modularer Aufbau mit schlankem Einstiegssystem und großer Menge an Modulen für weitere Anpassungen

  • Skalierbar und flexibel mit praktisch unbegrenzten Möglichkeiten der Individualisierbarkeit

  • Performant bei entsprechenden Anpassungen

  • Konsequent OpenSource mit guter Kompatibilität der Module durch sehr saubere Schnittstellen API

  • Große und hilfsbereite Comunity

  • Auch für Enterprise Bedürfnisse geeignet

  • Sicherheitsüberwachung

  • Sehr ausgereifte Mehrsprachigkeit im Core, die Bausteine müssen aktiviert werden

  • Sehr gut strukturierte Inhaltsverwaltung im Core mit der Möglichkeit, Eingabemasken für Inhalte beliebig zu gestalten und über die Inhalte filterbare Reports in jeder nur denkbaren Form zu generieren. Diese können als Blocks auf der Website an beliebiger Stelle angezeigt werden.
    Dazu kommt das Taxonomie-System, dass weitere Strukturierungen ermöglicht.
    Durch diese Core-Funktionen können auch ohne Programmierkenntnisse erstaunlich komplexe Webseiten erzeugt werden

  • Mächtige Template-Engine mit der Möglichkeit via Twig oder Theme-Funktionen unter PHP schnelle Logik Anpassungen zu machen – auch ohne eigene Module.

  • Differenzierte Zugriffsrechte und Benutzerrollen

  • Auch mehrstufige Workflows möglich

  • Gute Möglichkeiten für SEO bereits im Core und erweiterbar durch Module

  • An Datenbanken werden außer MySQL auch MariaDB und PostgreSQL unterstützt. Über eine Erweiterung kann man auch andere Datenbanksysteme wie Oracle verwenden.

  • Flexible Verwaltung nutzergenerierter Inhalte

  • Update, Backup ect. kann über Konsole mit entsprechenden Kenntnissen schnell passieren

  • Viele kostenfreie Themes, die gut individuell angepasst werden können – aber auch meistens angepasst werden müssen.

  • Schneller Frontend-Editor.

  • Mächtige grundlegende Medien-API im Core, die aber mit zusätzlichen Modulen an die gewünschten Aufgaben angepasst werden muss.

  • Der Status von Modulen (Sicherheit, Aktuelle Pflege ect.) ist sehr gut dokumentiert

  • Caching System im Core vorhanden

  • Ausgereiftes Blocksystem im Core

 Zu Bedenken

  • schlechte Abwärtskompatibilität und dadurch hoher Aufwand bei Upgrades
    (Soll sich ab Drupal 9 ändern)

  • Unter Drupal 8 nicht mehr der gewohnte Umfang an Modulen wie bei Drupal 7

  • Wenig fertige Themes, d.h. relativ hoher Aufwand beim Styling

  • Hoher Aufwand der Einarbeitung für die Administration

  • Relativ hoher Einrichtungsaufwand, weil das Basis-System sogut wie nie ausreicht

  • Manche Module sind nur via Composer auf der Konsole zu installieren und aktuell zu halten. Damit sind viele Shared-Hosting-Pakete überfordert und die Einarbeitung ist nicht ohne.

 Wordpress

Wir setzen Wordpress für Webseiten ein mit Schwerpunkt Blog oder wenn der Kunde bereits Erfahrung mit Wordpress hat und dieses gerne weiter nutzen möchte.

 Highlight

  • Einfache Bedienbarkeit der Basis-Installation

  • viele Dokumentationen

  • große Community

  • risieger Umfang an Plugins

  • Intuitiv bedienbare Nutzeroberfläche

  • einfach Unterstützung durch Dienstleister zu finden

  • Geringer Einrichtungsaufwand für Basis-System mit wenig Plugins

  • Sehr viele (Kauf-)Templates mit fertigem Design

  • Updates können im Backend einfach durchgeführt und auch automatisiert werden

  • Einfache und übersichtliche Medienverwaltung

  • Mit Widgets können auch Einsteiger relativ einfach Inhalte von einer Region in die andere verschieben

 Zu Bedenken

  • Viele Plugins gibt es in einer freien und einer Pro-Version.
    Der Funktionsumfang der Pro-Versionen erschließt oft nicht schnell

  • Aufgrund seiner Verbreitung ist das CMS ein beliebtes Ziel für Hackerangriffe

  • Die Qualität der Plugins wird nicht oder nur wenig geprüft. Jeder kann ein Plugin erstellen, deshalb schwankt die Qualität

  • Die Plugins sind oft nicht untereinander oder mit der neuesten WP-Version kompatibel

  • Bei vielen Plugins hohe Serverlast

  • Komplexe Benutzerrollen und -Berechtigungen nur schwer umsetzbar

  • Für komplexe Projekte mit größerem Funktionsumfang nicht so gut geeignet

  • Styling ist nur dann wenig aufwändig, wenn vorgefertigte Themes mit wenig Individual-Anpassungen verwendet werden, andernfalls kann der Aufwand schnell sehr hoch werden.

  • Caching nur über Plguins

  • Keine Mehrsprachigkeit im Core

 Contao

Contao ist besonders für kleine bis mittelgroße Projekte mit hohem Sicherheitsbedürfnis geeignet.

 Highlight

  • Deutsche Comunity, die sehr engagiert ist

  • Weltweit nicht sehr verbreitet, folglich auch wenige Hacker, die sich dafür interessieren

  • strikt OpenSource

  • Einfache Multi-Domain-Verwaltung

  • Ideal, wenn hohe Ansprüche an Datenschutz gestellt werden

  • Viele Funktionalitäten sind bereits in der Core-Version vorhanden, dennoch kompakt

  • Detailliert Benutzergruppen- und Rechteverwaltung

  • Theme-Manager bietet gute Möglichkeiten, das Layout anzupassen

  • Gute Möglichkeiten für SEO bereits im Core

  • Updates können im Backend durchgeführt

  • Caching System vorhanden

  • Performant

  • flexible Seitenverwaltung im Core

  • Auch ohne dedizierte Werkzeuge lassen sich relativ einfach mehrsprachige Webseiten erzeugen

  • Ausgereifte Versionierung für alle Inhaltselemente

 Zu Bedenken

  • weniger Extensions, als bei Drupal oder gar Wordpress

  • etwas längere Einarbeitungszeit, als bei Wordpress

  • weniger einfach, Dienstleister zu finden

  • Die Lernkurve für Inhaltspflege ist etwas höher, als bei Wordpress

  • Geringe Auswahl bei fertigen Themes

  • Nicht für komplexe Enterprise-Lösungen geeignet

  • Wenig kostenlose Themes